"Manualism" von Sebastian Bieniek (B1EN1EK), 2015

"Manualism" ist eine Serie von übermalten Originalfotografien aus der Zeit die sie darstellen von Sebastian Bieniek (B1EN1EK).

Sie ist Teil des "Manualisation" Stils, das der Künstler 1996 erfand und seit dem weiterentwickelt.

 

Das Kennzeichen der "Manualisation" sind schwarze Hände, die meist eine Person von Hinten einzuhüllen, einzuwickeln oder zu umarmen versuchen.

In der "Manualism" Serie sind es Personen die von einer Mehrzahl schwarzer Hände eingehüllt werden, aber auch Häuser aus denen schwarze Hände entweder zu enfliehen oder sie auch einzuhüllen versuchen. Auf manchen Arbeiten dringen schwarze Hände auch in Wohnungen ein oder sie sprießen aus den überraschendsten Orten heraus.

 

Das erste Arbeit der Serie entsand 2015. Da in der "Manualism" Serie eine "Übermalung" (english "Paint-Over") stattfindet gehört diese Serie auch in das Feld der "Paint-Over" Arbeiten von Sebastian Bieniek.


Auch diese Arbeiten - wie viele andere von Bieniek - wurden seit Jahren im Internet weit verbreitet und inspirierten so viele zum Nachahmen und Varieren von Bienieks Originalen.

 

So inspirerten z. B. die ersten Bilder der "Black Hands" und "Manuali" Serie von 2014, den französischen Mode-Designer Jacquemus ein Jahr später zu einer gesamten Collection, die 2015 auf der Paris Fashion Week einen großen Erfolg errungen hatte. 2016 schrieb die karibische Mode-Designerin Cecilia Devana, dass ihre Collection ebenfalls von Bienieks Manualismus Arbeiten inspiriert wurde und 2017 veröffentlichte der dazed & confused and 032c magazine Mode-Fotograf Maxime Ballesteros ein Buch unter dem Titel "Les Absents" das seine von Bienieks Originalen inspirierte Fotografien zeigt, die u. a. in der Johann König Galerie in Berlin gezeigt wurden.

Manualism Nr. 1 - Nr. 9

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