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Die Zeichnung, Die Sich Dreht", Zeichnungen von Sebastian Bieniek, 1999

Eine Konzeptarbeit, bestehend aus über 350 Zeichnungen. Je DIN A3, Kugelschreiber auf schwerem Papier.Signiert, nummeriert, gestempelt.

Beispiel einer der Zeichnungen aus der Konezptkunst-Arbeit "Die Zeichnung Die Sich Dreht" von Sebastian Bieniek, 1999.

Das Konzept ist ähnlich wie bei der Farbreihe und der Holzreihe. 

Ein Prozess, der sich irgendwann verselbstständigt und seine eigene "Geschichte" schreibt. Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass es nur "die" eine Geschichte gibt, die in allem steckt, und die lediglich in verschiedenen Formen erzählt wird.

Hier im Besonderem wird sehr fein gezogenen Linien ein Kreis gebaut.

Die Linien der ersten Zeichnung, und somit dsr Kreises Nr. 1 haben eine vertikale Ausrichtung.

Die Linien der zweiten Zeichnung dagegen verschieben sich auf einer enlang des oberen Blattrandes festgesetzten Ausrichtung um einen Centimeter nach links, und versetzen sich somit in eine uhrzeigersinnähnliche Bewegung.

Nach ca. 140 Zeichnungen hat sich der Kreis einmal gedreht.

Nachdem sich der Kreis einmal gedreht hat, verschiebt sich der Mittelpunkt des Kreises (beginnt sich seinerseits zu drehen) und eine zweite Drehung - nach selbem Prinzip - beginnt.

Dabei wird allerdings der Kreis, der für die zuvorgehende Umdrehung steht -sozusagen deren Schatten bildet- als Kreis dargestellt. Man sieht somit worauf sich der Kreis bezieht. War er hinter sich gelassen hat, und wohin er sich bewegt.

Eine sichtbare und somit formale Narrationsachse entstehnt, die eine Vergangenheit, und Zukunft, ein Vorher und Nachher hat.

Kiste mit allen ca. 360 Zeichnungen aus der "Die Zeichnung Die Sich Dreht" Serie von Sebastian Bieniek, 1999.

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© Sebastian Bieniek